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Kommentar : Ihre Hilfe kommt an

Menschen in weiter Ferne, etwa in Indien, aber auch ganz in unserer Nähe brauchen Hilfe und Unterstützung. Deswegen bittet die F.A.Z. auch dieses Jahr wieder um Ihre Spenden.

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          Vor einer Aufgabe haben Polizisten richtig Angst: „Hat es der Familie schon jemand gesagt?“ Wenn sie eine furchtbare Nachricht überbringen müssen, sind selbst erfahrene Beamte froh, jemanden an ihrer Seite zu haben, der die richtigen Worte findet.

          Das ist eine der vielen Aufgaben, denen sich die Notfallseelsorge der Diakonie Frankfurt verschrieben hat. Doch sie tut noch viel mehr. Sie betreut nach schweren Unfällen Angehörige, Kinder und unter Schock stehende Augenzeugen. Sie steht Opfern und deren Angehörigen nach Gewaltverbrechen bei. Sie kümmert sich um Menschen, die jemanden durch Selbstmord verloren haben, der ihnen nahestand. Auch hilft sie Feuerwehrleuten und Sanitätern, denen die Bilder schrecklicher Unfälle nicht mehr aus dem Kopf gehen.

          Der Satz, Bildung ist der Schlüssel, gilt überall

          Die Notfallseelsorge ist rund um die Uhr zu erreichen. Die Zahl der Einsätze, zu denen auf Wunsch auch die Sterbebegleitung oder die Aussegnung Verstorbener zählen, steigt und steigt, die dafür zur Verfügung stehende Geldsumme leider nicht. Deshalb bitten wir unsere Leser gerne um Spenden für diese wichtige Arbeit, denn die Notfallseelsorge der Diakonie Frankfurt hat uns überzeugt.

          Gleiches gilt für Childaid Network mit Sitz in Königstein. Wenn es stimmt, dass Bildung der Schlüssel zu einem Leben frei von Angst und Zwang ist - und es stimmt -, dann gilt dieser Satz erst recht für Weltgegenden, in denen es am Nötigsten fehlt. Der Leitgedanke, Kindern im hintersten Winkel Indiens den Schulbesuch und eine Berufsausbildung zu ermöglichen, ist Lebenshilfe im besten Wortsinne. Ohne die Startchance, zu der Childaid Network ihnen verhilft, lägen vor diesen Kindern Ausbeutung und Hoffnungslosigkeit.

          Kein einziger Cent wird abgezogen

          Wie Childaid Network hilft, das zeigt sich zum Beispiel in Guwahati. In dieser Millionenstadt in der Provinz Assam wachsen mehr als 100.000 Kinder ohne Schulbesuch auf. Denen, die in elenden Hütten entlang der Eisenbahn hausen, geht es noch gut - verglichen mit jenen, die weder Familie noch ein Dach über dem Kopf haben. Hier setzt die Arbeit von Childaid Network an, in enger Abstimmung mit indischen Organisationen, die die lokalen Gegebenheiten besonders gut kennen.

          Sagen wir es unumwunden: Für diese beiden Projekte sind wir hinter Ihrem Geld her. Wir verbürgen uns dafür, dass Ihre Spenden bei der Notfallseelsorge der Diakonie Frankfurt und bei Childaid Network in Königstein wie in Guwahati in beste Hände kommen. Und das Euro für Euro, denn von Ihren Spenden wird kein einziger Cent für die Verwaltung abgezogen. Herzlichen Dank für Ihre Hilfe.

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